Zurück in der Regionalliga: F1 krönt starke Saison mit Aufstieg!
PTSV Aachen III – VV Schwerte (18:25, 22:25, 18:25)
VV Schwerte – PTSV Aachen III (25:23, 25:22, 14:25, 25:23)
Was für ein Wochenende! Was für eine Stimmung! Was für ein Happy End! Die erste Frauenmannschaft des VV Schwerte setzte sich mit einer kämpferischen und spielerisch hochklassigen Leistung in der Relegation gegen den PTSV Aachen III am 02. und 04.05.2024 durch und schlägt somit in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga West auf. Zwei Siege in zwei Spielen, eine elektrisierende Kulisse, Emotionen pur… Das Relegationswochenende war ein echtes Volleyballfest und ein Meilenstein für den Schwerter Volleyball.
Bereits der Auftakt am Freitagabend war ein echtes Statement. Bei bestem Frühlingswetter machten sich Spielerinnen, Trainerteam und Fans gemeinsam auf den Weg in den äußersten Westen Nordrhein-Westfalens. Die 4. Aachener Gesamtschule war mit zahlreichen Zuschauenden gefüllt. Auch einige mitgereiste VVS-Anhänger sorgten für lautstarke Unterstützung. Die Gastgeberinnen empfingen das Schwerter Team herzlich und sportlich fair. Und auch die VVS-Frauen machten sofort klar: Diese Relegation ist ihre große Chance – eine Chance, die sie sich mit einer starken Saisonleistung verdient haben.
„Wir wollten Spaß haben und mutig auftreten und genau das haben wir gemacht“, so Kapitänin Lea Hagemeister. Der VVS legte los wie die Feuerwehr, dominierte den ersten Satz und punktete immer wieder erfolgreich über die Mitte. Die Kombination aus spielerischer Klarheit, Teamgeist und unbändiger Lautstärke auf dem Feld ließ das Spiel fast wie in einem Rausch erscheinen. Auch in Satz zwei blieb es zunächst ausgeglichen, doch zur "Crunch Time" spielte Schwerte seine Erfahrung aus und sicherte sich auch diesen Durchgang. Im dritten Satz brannte dann nichts mehr an. Am Ende stand souveränes 3:0 (25:18, 25:22, 25:18) auf der Anzeigetafel.
Zwei Tage später, zurück in der heimischen Alfred-Berg-Sporthalle: Wieder volle Ränge, rund 200 Zuschauende, gespannte Gesichter, klopfende Herzen… Der VVS brauchte nur einen Satzgewinn, um den Aufstieg perfekt zu machen. Doch Aachen zeigte sich deutlich verbessert, spielte freier und sicherer auf. Die Schwerterinnen mussten sich dagegen erst in die Partie hineinkämpfen m. Die Anspannung war förmlich greifbar. Nach einem deutlichen Rückstand in Satz eins bewiesen die VVSlerinnen aber Moral, holten Punkt für Punkt auf und verwandelten schließlich den entscheidenden Satzball zum 25:23. Damit war der Aufstieg geschafft!
Was danach folgte, war pure Freude: Alle Spielerinnen rannten aufs Feld, es wurde gelacht, gesungen, getanzt und auch ein paar Freudentränen vergossen. Nach zwei Jahren in der Oberliga ist der VVS zurück in der Regionalliga und das mit einer rundum verdienten Leistung.
Doch auch sportlich ließen sich die Gastgeberinnen nach dem feststehenden Aufstieg nicht hängen. Zwar ging der dritte Satz mit 14:25 an Aachen und die Sätze zwei und vier waren hart umkämpft, doch beide Male hatte der VVS am Ende knapp die Nase vorn (25:22, 14:25, 25:23). Der 3:1-Erfolg im Rückspiel rundete die perfekte Relegation ab.
Und damit nicht genug: Auch die dritte Frauenmannschaft des VV Schwerte machte am selben Tag den Aufstieg perfekt. In einem packenden Relegationsspiel sicherte sich die F3 in einem Fünf-Satz-Krimi den Platz in der Landesliga – das Schwerter Volleyballmärchen fand damit gleich zwei Hauptdarstellerinnen und jede Menge strahlende Siegerinnen.
„Der Aufstieg war unser Ziel und wir haben es gemeinsam geschafft“, so Trainer Til Kittel. „Ein riesiges Dankeschön an unser Team, unsere Fans und vor allem auch an die fairen und sympathischen Gäste aus Aachen. Diese Relegation war ein echtes Beispiel für sportlichen Respekt und Volleyball-Leidenschaft.“
Und als wäre das alles noch nicht genug Grund zur Freude gewesen, ließen es sich der Schwerter Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Heiko Mühlbauer, Leiter der Unternehmenskommunikation von den Stadtwerken Schwerte, und
Marc Seelbach, Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke, nicht nehmen, dem VVS persönlich noch in der Halle zu gratulieren und einen Scheck in Höhe von 1.000€ zum Aufstieg zu überreichen.
Den Abend verbrachten beide Teams feucht fröhlich zusammen und feierten in der Schwerter Esskneipe „Die Keule“ lautstark und durch die ganze Location tanzend ihre Erfolge.
Für den VVS spielten: Esther Mertens, Lea Hagemeister, Leonie van Well, Lilly Broszat, Britt Heisler, Hannah Kapsa, Malin Laubner, Jana Zedler, Lilly Wulff, Clara Wulff , Sarah Müller, Alina Westerhoff, Nele Hoja mit Til Kittel, Constantin Limpinsel, Magdalena Stolz und Laura Pietsch.